Body Neutrality: Es muss nicht immer Liebe sein
Warum „Body Neutrality“ die Body-Positivity-Bewegung ablöst und mit welchen Tipps sich der Trend in die Realität umsetzen lässt.
© Unsplash/Billie
Wertschätzt du deinen Körper, Tag für Tag, ohne Kompromisse? Die Antwort darauf ist oft ein zögerliches “Nein”, und das ist vollkommen in Ordnung. Die Body-Positivity-Bewegung hat sich deshalb weiterentwickelt, um Platz für “Body Neutrality” zu schaffen – die Idee der Akzeptanz des eigenen Körpers (und der Körper anderer), ohne die Forderung nach bedingungsloser Selbstliebe. Diese Entwicklung betont die Bedeutung, unserem Körper Gutes zu tun, bewusst auf unsere Gesundheit zu achten und ihn liebevoll zu behandeln, selbst an Tagen, an denen es schwerfällt, ohne dabei Druck und ständiges Bewerten aufkommen zu lassen.
Hier sind fünf einfache Tipps, die im Alltag umgesetzt werden können, um diese Haltung zu fördern:
Dankbarkeitsübungen
Jeden Tag ein paar Minuten nehmen, um darüber nachzudenken, wofür man dankbar ist. Dies hilft, die Wertschätzung für den eigenen Körper und seine Fähigkeiten zu steigern.
Achtsamkeit beim Essen
Statt sich auf Kalorien oder Diäten zu konzentrieren, achte darauf, wie sich das Essen auf deinen Körper auswirkt und wie es schmeckt. Genieße Mahlzeiten bewusst und ohne Schuldgefühle.
Bewegung aus Freude
Finde eine Form der Bewegung, die dir Spaß macht und die du gerne praktizierst. Es geht nicht darum, strenge Trainingspläne zu befolgen, sondern darum, deinen Körper auf eine Weise zu bewegen, die dir Freude bereitet.
Positives Selbstgespräch
Achte auf deine innere Stimme und versuche, selbstkritische Gedanken durch positive und unterstützende Selbstgespräche zu ersetzen. Sprich mit dir selbst so, wie du mit einem geliebten Menschen sprechen würdest.
Gemeinschaft und Unterstützung
Suche nach Gleichgesinnten oder schließe dich einer Body-Neutrality-Gruppe an, um Erfahrungen und Tipps auszutauschen. Der soziale Support kann helfen, die Akzeptanz des eigenen Körpers zu fördern und den Druck zu verringern.
Diese Tipps können dazu beitragen, eine gesunde Beziehung zu deinem Körper aufzubauen und ihm die Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, die er verdient, ohne die Last von unerreichbaren Standards und strengen Urteilen.
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