Dior, Versace, Chanel, Isabel Marant © Alessandro Lucioni, beigestellt (2), Armando Grillo / Gorunway.com
Raffiniert, verspielt und prächtig bunt: Die Frühling-/Sommer-Modetrends 2026 dominieren die Laufstege in einer Modesaison, die vor allem von zahlreichen Designer:innen-Debüts bei den Labels geprägt ist.

Trend 1: Liebe zum Handwerk
Spektakuläre Fransen und Federn fluteten die Laufstege bei Chanel, Bottega Veneta, Louis Vuitton, Calvin Klein und zahlreichen anderen Designer:innen. Kunstvoll drapiert und vor allem farbenfroh sind schwingende Kleidungsstücke heuer ein echter Eyecatcher. Dazu dürfen es dann schlichte T-Shirts,
unifarbene Jacken oder klassische Anzughosen sein.

Trend 2: Romance is not dead
Modische Elemente des viktorianischen Zeitalters kehren zurück: Korsagen, Rüschen, Stickereien auf fließenden Stoffen sowie Samt, Seide und Spitze erleben ein großes Revival. Modern wird es, wenn
die romantischen Stoffe und Lingerie-Elemente unter einem weiten Hemd oder einem edgy Blazer hervorblitzen.

Trend 3: Wandern durchs Nomadland
Nein, Sie sehen wirklich keine Fata Morgana: Im Frühjahr/Sommer 2026 bleibt der Boho-Vibe bestehen, ergänzt durch wüsteninspirierte Looks. Auch ohne Coachella-Festivalbesuch greift man zu sandfarbenen Tönen, Haremshosen, luftigen Blusen, Cargo-Pants und praktischen Parkas. Als besonderes Detail bieten Schals und Tücher eine lässige Möglichkeit, spielerische Leichtigkeit in den Look zu integrieren. Städtischer wird es mit Trenchcoats, die bei den Marken in dieser Saison wieder zahlreich vertreten waren.

Trend 4: Wir treiben’s kunterbunt
Fad wird die Mode in dieser Saison keinesfalls: Kräftige, lebendige Farbtöne dominierten die
Kollektionen von Prada über Versace bis zu Miu Miu. Vor allem darf man dabei mutig sein, und Lila mit Rot und Blau kombinieren – oder sich an Kombinationen mit Blumen und Karomuster wagen.
Krasser Gegentrend dazu ist zugleich der Trend zu sehr schlichten Looks in Grau und Beige im Library Chic. Genauso cool, insbesondere mit Layering-Elementen. Und auch hier kann ein kleiner Farbklecks natürlich nicht schaden, gesehen bei Jil Sander.