© SF/Bernd Uhlig
Inmitten der historischen Kulisse der Mozartstadt versammeln sich internationale Künstler:innen, um ein Publikum aus aller Welt zu begeistern. Auch in diesem Jahr versprechen die Festspiele mit ihrer erlesenen Auswahl an packenden Inszenierungen und hochkarätigen Konzertaufführungen unvergessliche Erlebnisse. Nachfolgend stellen wir die Festspiel-Highlights 2025 vor.
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Unsere Festspiel-Highlights 2025:

Der Schneesturm
Ein Schneesturm treibt einen Arzt und seinen Kutscher durch das ländliche Russland einer nahen Zukunft – und wird selbst zur dritten Hauptfigur. Kirill Serebrennikov bringt Vladimir Sorokins visionäre Erzählung auf die Bühne und gibt damit sein Salzburger Regiedebüt. Der international anerkannte Regisseur und ehemalige künstlerische Leiter des Gogol-Zentrums in Moskau lebt seit dem Beginn des Angriffskriegs in der Ukraine in Deutschland. In Der Schneesturm setzt Serebrennikov seine Zusammenarbeit mit August Diehl fort, der in seinem Film Disappearance (2024) den KZ-Arzt Josef Mengele spielt. Die Premiere findet am 16. August auf der Perner-Insel in Hallein statt. Sechs weitere Vorstellungen folgen bis 26. August.
Hotel Metamorphosis
Aus der einzigartigen Vielfalt von Vivaldis Arien, Ensembles und Chören entsteht für Hotel Metamorphosis ein Pasticcio unserer Zeit, das einzelne Episoden aus Ovids Metamorphosen mit der besonders affektgeladenen Musik Vivaldis erzählt. Die Verwandlungen der mythischen Gestalten werden zu wundersamen Ereignissen, die heutigen Menschen widerfahren. Nach der umjubelten Uraufführung anlässlich der diesjährigen Salzburger Festspiele Pfingsten, findet die Premiere der Wiederaufnahme am 31. Juli im Haus für Mozart statt. Vier weitere Aufführungen bis 15. August folgen.
Le Passé
In der für ihn typischen Verbindung von Theater, Text, Bild und Musik verdichtet der französische Regisseur Julien Gosselin Werke des russischen Literaten Leonid Andrejew zu einer Reise in die Vergangenheit. In der bildgewaltigen Kombination von opulentem Dekor eines bürgerlichen Salons, winterlichen Gärten, gemalten Landschaften und Bühnenhandlung entwirft er mit seinen Schauspieler:innen und Musiker:innen eine Hommage an eine untergegangene Kunst und Menschheit. Die Premiere ist am 28. Juli im Salzburger Landestheater. Drei weitere Vorstellungen folgen bis 2. August.
Macbeth
Macbeth ist die Geschichte eines Mannes, der von seinen Zweifeln verfolgt wird. Als Medizin gegen seine innere Bedrängnis sucht er in den Zeichen um sich herum Offenbarungen aus einer anderen Welt, Versprechungen für die Zukunft – an ihn. Macbeth ist die Geschichte eines Soldaten, eines Kriegers, eines Mannes, der den Tod bringt und nach dessen Tod man trachtet. Premiere ist am 9. August. Fünf weitere Aufführungen bis 29. August.

Liederabend mit Jonas Kaufmann
Liederabende gestalten Diana Damrau und Jonas Kaufmann zusammen mit Helmut Deutsch, Asmik Grigorian und Hyung-ki Joo, Christian Gerhaher und Gerold Huber, Andrè Schuen gemeinsam mit Daniel Heide, Sabine Devieilhe mit Mathieu Pordoy sowie Florian Boesch mit der Musicbanda Franui.
Maria Stuarda
Maria und Elisabeth: zwei Königinnen, zwei Gegenspielerinnen, zwei Frauen in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Was sie auf ewig aneinander bindet, ist ein schrecklicher Fakt: Eine von ihnen muss sterben. Die tödliche Feindschaft entzündet sich an dieser einen Frage: Wem gehört der englische Thron? Donizettis Oper fokussiert auf das Gefühlsleben der beiden Frauen in den letzten 24 Stunden vor der Unterzeichnung des Todesurteils und der Hinrichtung Marias. Premiere der Neuinszenierung ist am 1. August im Großen Festspielhaus. Sechs weitere Aufführungen bis 30. August.

Alle Infos zu den einzelnen Programmen und Karten unter: https://www.salzburgerfestspiele.at
MEHR ÜBER DIE AUTORIN DIESES BEITRAGS

Elisabeth Trauner ist Redakteurin bei Unser SALZBURG und mit Stift, Block und Herz immer zur Stelle, wenn Menschen spannende Geschichten zu erzählen haben. Sie hört Podcasts, braucht Krimis und True Crime-Dokus zum Einschlafen und probiert gerne neue Kochrezepte aus, die aber meistens komplett schief gehen.
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