Gesundheit griffbereit – für kleine und große Wehwehchen
Die richtige Hausapotheke ist dein stiller Helfer im Hintergrund!
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Wer kennt es nicht: Das Kind fällt beim Spielen hin, man klagt über Kopfschmerzen oder der Partner schneidet sich beim Kochen – wer dann gut vorbereitet ist spart Nerven und Zeit.
„Ich teile die Hausapotheke, die jeder zu Hause haben sollte, in zwei Bereiche“, erklärt Dr. Holger Grassner, Referatsleiter Hausapotheken in der Ärztekammer für Oberösterreich und Allgemeinmediziner in Hinterstoder. „Zum einen sind da die Verbandsmaterialien und Wundauflagen sowie auch das Befestigungsmaterial, damit diese sicher und fest halten – wie etwa Bandagen, Pflaster und andere Klebematerialien. Zum anderen ist da die medikamentöse Seite.“
Die zwei Säulen einer guten Hausapotheke
- Verbands- und Wundmaterial
- Pflaster in verschiedenen Größen
- Sterile Wundauflagen
- Elastische Binden und Bandagen
- Hautfreundliches Klebeband
- Schere und Pinzette
- Medikamente für häufige Beschwerden
- Schmerzmedikamente
- Entzündungshemmende Präparate
- Mittel zur Anwendung an Augen, Ohren und Rachen
- Für Reisen: ein passendes Antibiotikum
Welche konkreten Präparate für dich geeignet ist, hängt von deiner Gesundheit, möglichen Allergien und bestehenden Vorerkrankungen ab. „Die genaue Zusammensetzung sollte man mit seiner Hausärztin oder seinem Hausarzt besprechen. Diese empfehlen die verträglichen Arzneien, verschreiben sie und lassen problematische Wirkstoffe weg“, so Dr. Holger Grassner.
Der Jahres-Check
Nimm dir einmal im Jahr bewusst einen Moment Zeit – am besten mit einem fixen Eintrag im Kalender. Eine gut sortierte Hausapotheke ist wie ein kleiner Sicherheitsanker im Alltag: Sie sollte übersichtlich, vollständig und immer up-to-date sein. Denn nichts ist frustrierender, als im Notfall ein abgelaufenes Medikament in der Hand zu halten.
„Einmal im Jahr drüber schauen reicht – und bei Bedarf die abgelaufenen Medikamente nach Rücksprache mit der Ärztin bzw. dem Arzt ersetzen“, rät Dr. Holger Grassner. So bist du sicher, dass alles im Ernstfall einsatzbereit ist.
Tipp: Alte Medikamente gehören nicht in den Hausmüll, sondern zur fachgerechten Entsorgung in eine öffentliche Apotheke.
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