Epilieren: 9 Tipps für glatte und langanhaltende Ergebnisse

New Year, New Me: langanhaltende glatte Beine durch Epilieren, funktioniert das? Wir haben es ausprobiert!

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Das Epilieren verspricht eine effektive Methode, um langanhaltend glatte Haut zu erzielen. Doch da gibt es einen Haken: Es ziept! Da die Haare nicht rasiert, sondern gezupft werden, kann das ganz schön schmerzhaft sein. Das war auch der Grund, warum ich mich bis jetzt nie getraut habe.

Doch die frische Neujahrsenergie und die Sehnsucht nach langanhaltend glatten Beinen – ohne rasieren – hat mich motiviert, es nun doch endlich mal auszuprobieren. In großer Hoffnung, dass die Epilierer heutzutage sicher nicht mehr so schmerzhaft sind wie noch vor fünfzehn Jahren, als meine hartgesottenen Freundinnen am Epilier-Trip waren.

Was ich bei meinem Test gleich zu Beginn schmerzhaft lernen durfte: Den Epilierer einfach so, auf trockene Haut ohne Vorbereitung anzusetzen – tut immer noch weh! Aber mit den richtigen Techniken und Werkzeugen kann dieser Prozess effizienter und angenehmer gestaltet werden.

Hier sind 9 Tipps, um das Beste aus dem Epilierer herauszuholen:

  • 1. Der richtige Epilierer: Wähle einen Epilierer, der zu deinen Bedürfnissen passt. Es gibt Modelle mit verschiedenen Aufsätzen für empfindliche Bereiche oder Massagefunktionen, die den Schmerz reduzieren können.
  • 2. Vorbereitung ist alles: Bevor du mit dem Epilieren beginnst, ist es wichtig, deine Haut vorzubereiten. Ein warmes Bad oder eine Dusche öffnen die Poren und machen die Haare weicher, was den Epilierprozess weniger schmerzhaft macht.
  • 3. Peelen, Peelen, Peelen: Verwende vor dem Epilieren ein sanftes Peeling, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Dies ermöglicht dem Epilierer, die Haare besser zu erfassen und minimiert das Risiko von eingewachsenen Haaren.

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  • 4. Epilieren in Haarwuchsrichtung: Epiliere in Richtung des Haarwuchses, um eingewachsene Haare zu vermeiden und ein glatteres Ergebnis zu erzielen. Ziehe die Haut dabei leicht straff, um die Haare besser zu erfassen.
  • 5. Mit Wasser geht es leichter: Bei der Nass-Epilation mit Schaum befeuchte deine Haut oder den Epilierer. Danach trage eine kleine Menge Duschgel auf die Epilierscheiben auf, damit das Epilationsgerät sanft über die Haut gleiten kann.
  • 6. Kühlende Gele oder Cremes: Nach dem Epilieren beruhige deine Haut mit einer kühlenden Gel oder einer beruhigenden Creme. Dies hilft, Rötungen zu minimieren und die Haut zu pflegen.
  • 7. Kontinuität ist der Schlüssel: Epilieren kann zu Beginn schmerzhaft sein, aber mit der Zeit soll sich die Haut daran gewöhnen. Es heißt also: Halte durch und epiliere regelmäßig, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
  • 8. Hydratation nicht vergessen: Halte deine Haut gut hydratisiert, um sie geschmeidig zu halten. Dies kann auch dazu beitragen, das Risiko von Hautirritationen nach dem Epilieren zu reduzieren.
  • 9. Geduld bei empfindlichen Bereichen: Wenn es um empfindliche Bereiche wie die Bikinizone oder Achselhöhlen geht, sei besonders vorsichtig und nimm dir Zeit. Verwende gegebenenfalls den passenden Aufsatz für empfindliche Haut.

Mit diesen Tipps wird das Epilieren zu einem effektiven und weniger schmerzhaften Teil deiner Schönheitsroutine. Experimentiere mit verschiedenen Techniken, um herauszufinden, was am besten für dich funktioniert, und genieße die langanhaltend glatte Haut.

Mein Fazit

Auch mit allen Tipps und Tricks muss ich sagen: Das erste Mal epilieren tut einfach weh. Auch, wenn die Vorbereitung und die Badewannen-Spa-Stimmung tatsächlich die Schmerzen etwas gelindert haben… angenehm ist das Ganze nicht! Das Ergebnis ist aber super schön geworden und ich werde da mal dran bleiben und schauen wie sich das mit der Zeit entwickelt. Ich bin guter Dinge, dass sich meine Haut daran gewöhnen wird und ich damit endlich eine langanhaltende Haarentfernung gefunden habe. Aber eines steht für mich fest: Für Achseln oder Bikinizone bin ich einfach zu schmerzempfindlich! Ich bleib mal bei den Beinen… 😉

Redakteurin Linnéa Harringer © privat

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